Herbstausmarsch 2005
geschrieben am 2006-01-02 
Herbstausmarsch vom 22. Oktober 2005
Ausflug ins Blaue, grösstenteils organisiert von einem Zürikenner, welcher allerdings anonym bleiben will.
Das streng gehütete Geheimnis und Ziel: le voilà:
Die 1548 erstmals in einer Chronik erwähnte Chäpfnacher Kohle wird ab 1708 für 20 Jahre planmässig abgebaut. Aber bereits 1767 wird vom Zerfall der Gruben und ihrer Zugänge berichtet.
1784 wird auf Geheiss der zürcherischen Obrigkeit in Käpfnach ein Bergwerk nach ausländischem Muster mit der dazugehörenden Infrastruktur errichtet – der staatlicher Abbau von Braunkohle dauert von 1784 – 1910. Dann wird das Staatsunternehmen liquidiert.
Im ersten und zweiten Weltkrieg wird der Kohleabbau zur Sicherung der Energieversorgung wieder aufgenommen; das Kohlebergwerk wird allerdings 1947 endgültig stillgelegt.
Der 1982 gegründete Bergwerkverein Käpfnach hat zum Ziel, die Geschichte des Bergbaus in Horgen bei der Bevölkerung wach zu halten und hat darum einen Teil der alten Stollen für den Besucherbetrieb wieder geöffnet.
Und somit gelangen auch wir auf der Bergwerkbahn durch die niedrigen Gänge, froh um unsere ausgeliehenen Helme:
Vergnügte Fahrt im Zuge…
Hoffentlich hat er nichts Besseres erhalten zum Znüni!!!!
Gott sei Dank ist das nicht der Fall
und weiter geht es in der S-Bahn…
...welche auch so grässlich schwankt wie die vorherige
Wie können wir im Zürcher HB Elmar je finden, wenn Frau noch schläft?
Bellende Hunde beissen nicht, künden uns aber lautstark in Meilen an:
Auf zur Schiffstation
Friedliche Stimmung, schönes Wetter and nothing to do… was wollen wir denn noch mehr?
Vor allem bei so schönen Aussichten:
Taten- und auch sonst durstige Mannsbilder kurz vor ihrer Seekrankheit
Was soll das?
Horgen in Sicht
Ueberstanden!
Our local guide
Ab in den Tunnel – es wird eng und niedrig
Wenn’s dunkel ist, sieht man nichts: Fahrt auf der Bergwerkbahn durch den 1.5km langen Stollen
Der erste sichtbare Geist ist relativ harmlos
Der zweite ist nicht so richtig in Stimmung
Benny merkt von allem (noch) nichts und ist guter Dinge
Doch jetzt können ihn alle sehen
Die Braunkohle vor ihrem Abbau
Mit einer Filmvorführung und dem Besuch des Bergwerkmuseums endet der erste Teil unseres Herbstausfluges
Auf die Felsenegg per Bähnli
und von dort zu Fuss auf den Uetliberg, in Einerkolonne
Na ja, war gar nicht so übel
Erschöpft vom Aufstieg
Elmar sei Dank, habe ich es auch geschafft.
Noch ein Stimmungsbild zum Abschluss des Tages
[Autorin: Brigitte]